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Blühende Brunnenkresse. Die Wynauer Brunnenkresse wird in einem einzigartigen Nutzungsystem angebaut

Seit 1905 wird im bernischen Wynau die Brunnenkresse (Nasturtium officinale) angebaut. Zu Beginn wurde hier, unweit des Zusammenflusses von Rot und Langete, die Brunnenkresse aus wilden Beständen der Umgebung in Kultur genommen und seither immer mit Schnittlingen vermehrt. Die Pflanzen wachsen in Becken mit langsam fliessendem Quellwasser heran, das reich an Mineralien und besonders kalkhaltig ist. Dies ist die Grundlage für den unverkennbaren Geschmack, frisch genossen hat die Pflanze eine angenehme Schärfe.  

Die Wurzeln der Brunnenkresse wachsen – wie beim Reis – unter der Wasseroberfläche. Die Pflanze gedeiht das ganze Jahr und kann 30 cm hoch geerntet werden. In Wynau wird diese Pflanze auf besonders nachhaltige Art angebaut; ohne jeglichen Einsatz von Dünger, Pumpen, usw. Wynau ist der einzige Ort in der Schweiz und einer der letzten Orte Europas, wo die Brunnenkresse noch traditonell im Wasser gezogen wird.

Leider gibt es in der Gegend immer weniger Quellwasser, was auf die zunehmende Grundwassernutzung durch den Menschen zurück zu führen ist. Dadurch ist die Kultivierung nur noch in der Hälfte der Becken möglich. Dem Brunnenkressekäse der Käserei Melchnau verleiht die Brunnenkresse einen einzigartigen Geschmack.

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