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In der Rottaler Kulturlandschaft leben rund 120 National Prioritäre Arten

Die Rottaler Kulturlandschaft liegt zwischen Napfgebiet und Aare und damit in einem spannenden Übergangsbereich vom tief gelegenen Mittelland zur Hügelzone. Hier greifen verschiedenartigste Lebensräume ineinander, weshalb das Rottal auch bei der Erarbeitung des Pilotmanagementplans für das Smaragd-Gebiet Oberaargau positiv auffiel. Die Rottaler Kulturlandschaft überschneidet sich teilweise mit dem Smaragd-Gebiet und trägt damit Mitverantwortung für eine Vielzahl von europaweit gefährdeten Smaragd-Arten. Aus nationaler Sicht betrachtet kommen hier nicht weniger als rund 120 National Prioritäre Arten vor (sieh auch weiter unten). Hier finden Sie die entsprechende Liste. (2011_NationalePrioritaetsarten.pdf) 

Storch

Wer regionale Produkte kauft, unterstützt nicht nur die Landwirte, Bäuerinnen und Verarbeiter der jeweiligen Region, sondern trägt indirekt zu einer schönen Naherholungslandschaft und zum Überleben dieser seltenen Tier- und Pflanzenarten bei. Nicht wenige dieser Arten spielen für die menschliche Erholung eine beachtliche Rolle, weil sie die Grundlage für eindrückliche Erlebnisse sind.

Cytisus

Das Bundesamt für Umwelt publizierte 2011 erstmals eine Liste der National Prioritären Arten. Diese umfasst 3600 Tier- und Pflanzenarten, welche in der Schweiz speziell erhalten bleiben und gefördert werden sollen. Dies weil sie national oder international gefährdet sind und in der Schweiz Wesentliches für ihren Fortbestand getan werden kann.
BAFU Liste der National Prioritären Arten

Gelbbauchunke

Ein Vergleich dieser Liste mit den inventarisierten Arten in der Rottaler Kulturlandschaft hat ergeben, dass hier ungefähr 120 National Prioritäre Arten vorkommen, viele davon auf landwirtschaftlich genutzten Flächen. Für das Mittelland ist dies eine sehr beachtliche Anzahl. Umso mehr als mindestens 18 Tierarten mit oberster Priorität vorkommen, nämlich Biber, Grosses Mausohr und Zweifarbenfledermaus, die Vogelarten Feldlerche, Eisvogel, Mauersegler, Weissstorch, Dohle, Kuckuck, Mehlschwalbe, Turmfalke, Rotmilan, Gartenrotschwanz, Waldschnepfe, Dorngrasmücke, Wacholderdrossel, Schleiereule und der Dohlen-Krebs. Obwohl zum Teil bestens vertraut, sind diese Arten europaweit gefährdet. Einige davon werden deshalb mit dem Smaragd-Projekt Oberaargau und diversen Projekten auch im Rottal aktiv gefördert. Bei der Ausbreitung des Bibers liegt das Augenmerk hingegen bei der Beratung und bei der Vermeidung von Schäden.

Rottaler Genussfenster

Rottaler Genussfenster, Jurastrasse 41, 4901 Langenthal,
Tel. 062 923 50 83, kontakt@biodiversia.ch


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